Die kapitalbildende Lebensversicherung sieht Leistungen sowohl im Todes-, als auch im Erlebensfall vor und verbindet damit den Versicherungsgedanken mit einer Ansparleistung. Für die Absicherung des Todesfallrisikos steht die Zahlung einer vertraglich vereinbarten Versicherungssumme zur Verfügung. Der Erlebensfall ist hingegen an eine bestimmte Vertragslaufzeit von geknüpft (in der Regel beträgt die Vertragsdauer 12, 20 oder 30 Jahre). Die in die Kapitallebensversicherung eingezahlten Prämien werden zinsbringend auf dem Kapitalmarkt angelegt. Die daraus entstehenden  Nettogewinne werden zu mindestens 90% den Versicherungsnehmern gutgeschrieben, während aus dem Rest die Eigenkapitalsbasis für die Risikovorsorge gebildet wird. Tritt der Erlebensfall bei Laufzeitende ein, kommt es zur Auszahlung des Rückkaufswertes, der sich bei Vertragsende aus der Garantieverzinsung der gezahlten Beiträge, den jährlichen Überschussbeteiligungen, den Schlussüberschussanteilen und der Beteiligung an den  Bewertungsreserven ergibt. Über den  Zweitmarkt können Versicherungsnehmer Ihre Lebensversicherung verkaufen, sofern der Rückkaufswert mindestens 10.000 Euro beträgt. Für den Policenverkäufer bietet sich dabei die Möglichkeit, einen Mehrerlös gegenüber dem Rückkaufswert zu erzielen, den er bei einer  Kündigung der Police erhalten würde. Außerdem bleibt ein Resttodesfallschutz erhalten, solange die Police weitergeführt wird.