Der Begriff Nachhaltigkeit ist eine Erfindung des deutschen Forstwirtes Hanns Carl von Carlowitz. Dieser hatte 1713 ein Buch mit dem Titel: „Haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur Wilden Baum-Zucht“ veröffentlicht. Darin fordert er eine nachhaltige Nutzung des sächsischen Holzbestandes, und zwar so, dass es dauerhaft – also nachhaltig – zur Verfügung steht. Carlowitz liefert dazu ein Gleichnis: „Der Kaiser fragt einen Bauern, warum er Bäume pflanze, die er selbst nicht mehr nutzen werde. Dieser antwortet, er tue es Gott und den Nachkommen zum Gefallen“. In ähnlicher Weise wird der Nachhaltigkeitsbegriff auch im  Zweitmarkt für Lebensversicherungen verwendet: Der Versicherte erhält den Rückkaufswert seiner Police – zusammen mit einem Mehrerlös der sich aus der Fortführung der Police in der Zukunft ergibt, ausgezahlt. Dafür führt der Ankäufer die Police weiter – und ein beitragsfreier Versicherungsschutz bleibt bestehen. Bei einer vorzeitigen  Kündigung würde hingegen Geld aus dem Anlageuniversum der Versichertengemeinschaft entnommen werden. Hintergrund des Nachhaltigkeitskonzeptes ist, dass man die Wertschöpfung durch eine langfristige Orientierung erreicht. Nachhaltigkeit ist Bestandteil des  Corporate Social Responsibility Konzeptes.