Die Kapitallebensversicherung sieht Leistungen sowohl im Schadens- als auch im Erlebensfall vor. Bei Ableben des Versicherten stellt dies die Todesfallleistung in Form einer vertraglich vereinbarten Summe dar. Der Erlebensfall richtet sich nach der vertraglich vereinbarten Laufzeit der Police, die z.B. 12, 20 oder 30 Jahre betragen kann. Der im Erlebensfall auszuzahlende Betrag bestimmt sich aus der aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzten durchschnittlichen  Gesamtverzinsung einer Police. Bei Verkauf der Police auf dem  Zweitmarkt bleibt in der Regel ein beitragsfreier Rest-Todesfallschutz gemäß AGB bestehen. Die ursprüngliche versicherte Person bleibt somit weiterhin versichert. Kommt es zum Schadensfall in den Jahren nach Veräußerung der Police, können Hinterbliebene trotz erfolgtem Verkauf der Police in der Regel mit einer nachträglichen Kaufpreiserhöhung rechnen. Im Laufe der Zeit schmilzt dieser Betrag aufgrund der weiterhin zu entrichtenden Prämien und aufgrund von Zinskosten ab.
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